Einen tollen Sitzplatz habe ich ja, hier direkt beim Notausgang. Und heute wurde ich sogar gefordert.
Denn da ist ein Kind, dass wohl gar nie erzogen wurde. Und so musste ich es bereits zweimal vom Notausgang wegziehen, da der Türgriff doch so interessant war und der Notsitz zum rumturnen einlud.
Ausserdem erlebt: Wasser von der Decke tropfend (es hat heute in Shanghai geregnet) und ein Überlauf in der Toilette. Ahja: es hat regelmässige Turbulenzen.
Was kommt noch in den nächsten 9 Stunden? Es sind doch erst gerade deren 4 Stunden durch!!
Nachtrag nach weiteren vier Stunden:
Die Toilette ist nun definitiv geschlossen nach einer regelrechten Flutung des Waschbeckens. Der Junge wurde ein letztes Mal verwarnt und ich wurde angewiesen ihn zu melden, wenn er sich wieder bewegt.
Und nicht zu vergessen: mir wurde nach der Toiletten-Schliessung zur Schwimmweste geraten (keine Angst, nur im Witz).
Nachtrag nach 10 Stunden:
Es ist erstaunlich ruhig geworden. Der Junge ist nur noch zweimal aufgetaucht und wurde jeweils schon nur beim Versuch was anzustellen abgefangen. Aber noch haben wir ja drei Stunden…
Letzter Nachtrag nach 13 Stunden:
Man hat dieser kleine Junge power. Der hält ja die halbe Kabine in Atem! Und die Mutter?
Aber wir sind gelandet – und endlich Internetverbindung zum Blogbeitrag veröffentlichen!
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Feb 21st, 2010
by Daniel.
Seit ich in China angekommen war ich erstaunt über die vielen Gesichtsmasken, welche ich täglich zu sehen bekam. Seit heute weiss ich, wieso diese so oft verwendet werden.
Es handelt sich um keine Angst oder Vorsichtsmassnahme aufgrund der Vogel- oder Schweinegrippe. Daran habe ich nämlich als erstes gedacht. Nein, es geht vielmehr um die schlechte Luftqualität in Shanghai. Ich war ja bereits mehrmals in Shanghai, so schlimm wie in diesem Jahr war es aber noch nie.
Der Grund: Die Expo 2010 steht in Shanghai vor der Türe, und alles muss bis zum Start fertig saniert sein. So wird zur Zeit an jeder Hausecke gebaut und renoviert. Und seit die Neujahrsferien vorbei sind, hat die Luftverschmutzung wieder stark zugenommen.
So stand ich heute auf der Nanjing Lu und hatte ein Brennen in meinen Augen. Die Nase war sofort verstopft und die schlechte Luft machte sich unmittelbar bemerkbar. Die Sonne schimmerte durch einen leichten Nebel.
Und so hoffe ich einfach bei meinen nächsten Besuchen wieder bessere Luft anzutreffen. Denn gerade heute auf der Nanjing Lu war ich geneigt zu sagen, dass ich so schlechte Luft noch nie in einer Stadt erlebt habe. Es wäre Shanghai und vor allem der Bevölkerung zu wünschen.
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Feb 19th, 2010
by Daniel.
Interessant wird es als ‘Lao Wai’ oder Ausländer auf Shanghais Strassen immer wieder mal. So wurde ich heute bereits zweimal zum fotografieren angesprochen.
‘Can I made picture with you’ wurde ich soeben von einer
kleinen Chinesin angesprochen. ‘You are so tall – thank you soo much’ antwortete sie auf mein ‘Yes, of course!’ in fast perfektem Englisch.
Viele Chinesen sind dieser Tage nach Shanghai gereist und bestaunen die Stadt – und stehen während dem Chinesischen Neujahr zum ersten Mal Ausländern direkt gegenüber.
Die junge Dame ist glücklich mit Ihrem Freund weitergezogen. Und ich sitze jetzt wieder im Taxi auf dem zum nächsten Abenteuer.
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